Fahrradreise durch Nordvietnam

Fahrradreise durch Nordvietnam

Auf einer Fahrradreise durch Nordvietnam – fluchen oder schwärmen?


Während einer Fahrradreise durch Vietnam macht man beides: fluchen und schwärmen. An manchen Tagen war es ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Gleichgültige oder überaus geschäftstüchtige Zeitgenossen ließen uns hier und da an der Gastfreundschaft der Vietnamesen zweifeln. Kurz und unerwartet darauf wurde dieser Eindruck durch eine rührende Geste von anderen Landsleuten wieder verwischt.

Der Ersatzteil- Check

Unser Testfall: das Tretlager

Ganz ohne technische Probleme ging es auf unserer Fahrradreise durch Südostasien nicht ab. Wie schon in Malaysia meldete sich das Tretlager wieder zu Wort. Eddy versuchte mehrfach, dem Knirschen und Schleifen Einhalt zu gebieten. Doch mitten in Vietnam war das Innenleben von Tretlager Nummer 2 völlig hin.

Ersatzteile per Zufall

Wir dachten, der Ersatzteile-Kauf ist im Land der vielen Fahrräder kein Problem. Im Gegenteil. In den zahlreichen Bike-Shops soll  man nur komplette Fahrräder kaufen. Das Angebot an Ersatzteilen ist sehr überschaubar. Nach langem Suchen in mehreren Großstädten stießen wir durch Zufall auf einen Hobby-Mechaniker vor einem Geschäft, der uns ein neues Tretlager von irgendwo her besorgen konnte.

Perfekte Verpflegung an der Straße

Bei einer Fahrradreise durch Vietnam braucht man sich keine Sorgen um Essen und Trinken zu machen. Fast an jeder Ecke gibt es ein Straßenrestaurant. Vorräte mitzuschleppen ist völlig unnötig. Das Essen gibt Kraft, ist lecker und preiswert. Unseren Kocher hätten wir nirgends gebraucht. Zum Glück ist er daheim geblieben.

Nun geht es weiter : Nördlich des Wolkenpasses bis nach Hanoi

Ein kurzer Blick auf die Karte

Route jenseits vom Wolkenpass bis nach Hanoi
Letzte Route nördlich vom Wolkenpass bis nach Hanoi

Das waren die letzten 1.200 km auf unserer Fahrradreise durch Vietnam. Nun haben wir eine Vorstellung, wie langgestreckt dieses  Land tatsächlich ist.

Wetterwandel

Der Norden ist tatsächlich feuchter
Der Norden ist tatsächlich feuchter

Richtung Norden wurden die Temperaturen deutlich frischer und das Wetter unbeständiger. Doch nach einem regnerischen Tag änderte sich verblüffend schnell die Situation und wir hatten meist am nächsten Tag wieder Sonnenschein. Lange Hosen und Socken brauchten wir auf unserer gesamten Fahrradreise durch Südostasien übrigens nie.

In der alten Kaiserstadt Hue

Zufahrt zur Zitadelle von Hue
Zufahrt zur Zitadelle

Eine Tagesreise hinter dem Wolkenpass erreichten wir die alte Kaiserstadt Hue (#Hue). Der historische Kern – die Zitadelle –  ist ein 2,5km x 2,5km großes Gelände, umgeben von einer hohen Mauer. Darin befindet sich unter anderem die ebenfalls von Mauern eingegrenzte alte Kaiserstadt.

Der Zutritt

Hue - Ngo-Mon-Tor zur Kaiserstadt
Ngo-Mon-Tor zur Kaiserstadt

Der Eintritt kostet jetzt 150.000 Dong pro Person (5,60€). Fahrräder darf man nicht auf das Gelände der Kaiserstadt nehmen, sondern man muss sie kostenpflichtig draußen abstellen. Dafür gibt es eine Aufsicht, die hoffentlich auch gut aufpasst. Meist sieht man solche Wachposten mehr mit ihrem Smartphone beschäftigt als mit allem anderen. Es gab jedoch keine Alternative. Eddy zückte den nächsten großen Geldschein und wir kamen vom südlichen  Ngo-Mon-Tor auf das Gelände.

Historische Leckerbissen

Urnen alter Kaiser

Wir steuerten zuerst auf die gut restaurierte To-Mieu-Tempelanlage zu. Hier waren einmal die vielen Geliebten der Kaiser untergebracht. Jetzt konnten wir eine Reihe von kaiserlichen Urnen  bestaunen. Im zentralen Teil der Anlage gab es weitere farbenfrohe Gebäude und Ornamente zu sehen.

 

Goldene Statue am Nordende der Kaiserstadt Hue
Goldene Statue am Nordende

Im nördlichen Teil befanden sich ein paar nett angelegte Teiche und eine goldene Drachenstatue. Von solchem Prunk hätten wir in einer Kaiserstadt allerdings mehr erwartet. Dafür wirkte es eher bescheiden.

Zerstörte Zeitzeugen

Ruinen in der Kaiserstadt von Hue
Ruinen in der Kaiserstadt von Hue

Auf einem großen Teil der Flächen ist nichts zu sehen oder mit Moos überwachsen. Während des Indochina- und Vietnam-Krieges wurde die Kaiserstadt stark zerstört und nur ein Bruchteil der Gebäude ist wieder aufgebaut. Von dem Gebiet „Verbotene Stadt“ war gar nichts mehr übrig geblieben.

Ausgang auf Umwegen

Ngo-Mon-Tor von innen versperrt
Ngo-Mon-Tor von innen versperrt

Bald hatten wir in fast jede Ecke unsere Nase hinein gesteckt und begaben uns zurück zum Eingang. Dort war kein Durchkommen nach draußen. Man musste jetzt zurück zum Osttor laufen.

Warten auf fußlahme Kundschaft

Unser Gedanke an dieser hirnrissigen Streckenführung war nur, dass dort haufenweise Rikscha-Fahrer warten, die die Fußlahmen für gutes Geld aufsammeln. Als wir es erreichten, haben wir gleich am äußeren Mauerrand das Weite gesucht und sind die etwa 2 km zurück zu unserem Fahrrad gestapft.

Grablandschaften im Umland von Hue

Man braucht nicht unbedingt berühmte Kaiserstädte aufzusuchen, um imposante Bauwerke auf einer Fahrradreise durch Vietnam zu sehen. Südlich und nördlich der ehemaligen Kaiserstadt gibt es in den Heide-Landschaften hinter den Sanddünen kilometerlang verstreute Grabstätten. Manche strotzen nur so vor Prunk.

Müll und Grabstätten

Zwischen diesen bunten Bauwerken weideten immer wieder Kühe oder befanden sich Müllhaufen. Aus all dieser Gegensätzlichkeit sind wir nicht ganz schlau geworden. Die kleinen Wege durch diese hügelige Landschaft waren jedoch herrlich – meist ohne Verkehr.

Wie in der Sahara

Etwa 35 km vor Dong Hoi teilt sich die Fernstraße 1 in zwei Varianten. Wir wählten die Variante dicht entlang der Küste. Das Meer sahen wir zwar nicht, dafür Sanddünen über Sanddünen. Beinahe hätten wir glauben können, in der Sahara unterwegs zu sein.

Es war ein völlig unbesiedeltes Gebiet. Die Sonne heizte uns von oben ganz schön ein. Etwa 2 Stunden später tauchten die ersten grünen Felder wieder auf. Über schmale Deichkronen, Dorfstraßen, Feldwege kamen wir schließlich „durch die Hintertür“ nach Dong Hoi.

Übrigens ist Dong Hoi ein guter Ausgangspunkt in den Phong-Na-Ke-Bang-Nationalpark (#PhonNaKeBangNationalpark). Hier gibt es mitten im Dschungel eines der größten Höhlensysteme der Welt zu entdecken. Wir haben aus Zeitmangel den Dschungel nur kurz gestreift. Vor Zeitmangel ist man auch bei einer einjährigen Reise nicht gefeit.

Auf Schleichwegen zwischen Dong Hoi und Vinh

Unsere persönliche Dschungel-Tour ging zwischen Dong Hoi und Vinh weiter. Eddy kreierte mit Hilfe von Google Maps eine Route durch ein bergiges Gebiet nahe Thien Cam zusammen. Das ersparte uns wieder 2 Tage auf der Fernstraße 1. Diese Alternative sollte sogar eine Abkürzung von 10 km sein. Zeitlich war es allerdings genau das Gegenteil.

Die Herausforderung

Wir mussten durch einen bergigen Abschnitt von einer Talseite auf die andere gelangen. Die Wege waren zu Beginn noch gut befestigt, wurden jedoch immer modriger, je tiefer wir in den Dschungel vordrangen. An einer besonders schlammigen Stelle kam uns ein Allrad-Holztransporter entgegen und demonstrierte, wie man sich durch dieses schwere Gelände wühlen kann. An einer späteren Stelle sahen wir, dass der Fahrer auch die Strecke mit Stöcken und Steinen präparieren musste, um nicht zu versinken.

Mitten im Matsch

Tiefe, mit Wasser gefüllte Furchen machten die Strecke kaum passierbar, sodass wir Alternativen durch das Unterholz suchten. Das kostete natürlich Zeit. An einer besonders tiefen Passage hatten wir Glück, dass die Randkruste schon hart und abgetrocknet war. Wir konnten darauf gut balancieren. Von der anderen Talseite aus den Bergen hörte man die unerbittlichen Motorsägen bei der Arbeit.

Damit die Füße trockenen bleiben

Unser Weg führte allerdings hinunter zu einem Flüsschen mit einer niedlichen Brücke wie ein Schwebebalken. Ute wurde immer unruhiger, ob wir nicht doch auf dem „Holzweg“ waren. Eddy versicherte: „Alles okay“. Wir mussten nun die Packtaschen abmachen und Eddy hat dann alles einzeln hinüber balanciert. Ein badender Wasserbüffel war sehr irritiert, was wir an seinem Flüsschen so tun. Diese Tiere sind im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten sehr friedfertig, fast scheu. Als wir auf der anderen Flussseite die Fahrräder den Hang wieder nach oben wuchteten, stießen wir auf ein abgestelltes Moped. Da wurde Ute wieder etwas ruhiger. Es musste also von dieser Uferseite einen Weg zurück in die Zivilisation geben.

Der Lichtblick

Nach mehr als 2 Stunden erreichten wir eine breite Baustraße, die wir wahrscheinlich die ganze Zeit hätten fahren können. Aber dann hätte Eddy auch nicht so viel Spaß gehabt. Wir sahen nun schön dreckig aus. Unsere Bremsen knirschten bei jedem Einsatz. Ute hoffte noch, am Feierabend zum Putzen zu kommen. Doch daraus wurde nichts.

Im Delta des Roten Flusses

Der Norden von VietnamWir hatten gar nicht damit gerechnet, hier im Norden von Vietnam auf ein weiteres riesiges Delta zu stoßen. Es ist das Mündungsdelta des Roten Flusses (#DeltadesRotenFlusses). Der ca. 1.100 km lange Rote Fluss entspringt in China, fließt 500 km durch Nord-Vietnam und passiert dabei auch die Hauptstadt Hanoi. Auf einer Küstenlänge von mehr als 200 km mündet er schließlich in den Golf von Tonkin, wo auch die berühmte Ha-Long-Bucht liegt. Dieses Delta hatten wir auf unserer Fahrradreise durch Nordvietnam nun erreicht.

Eine kleine Erinnerung an Afrika

Es sah gar nicht danach aus, dass wir uns in einem der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt befanden. Nahe der Küstenstadt Thinh Long stießen wir z.B. auf eine handbetriebene Zieh-Fähre, wie wir sie aus ländlichen Regionen von Afrika her kennen. Die kleine Plattform konnte nur Fußgänger oder Mopedfahrer transportieren.

Wir waren bei unserer Ankunft die einzigen Kunden, die auf die andere Seite des Flusses wollten. Eddy half der Fährfrau beim Ziehen. Am anderen Ufer hing eine Hängematte, wo die Fährfrau ihre Warteposition für die nächsten Fahrgäste einnahm.

Kirchen fast wie in Europa

Wo haben wir jemals so viele große Kirchen auf einen Haufen gesehen wie im Delta des Roten Flusses zwischen Thinh Long und Tien Hai? Und was für große Prachtbauten! Schon von weitem stachen sie aus dem sonst so platten Land hervor.

Es gab Kirchen im Baustil vom Vatikanischen Petersdom mit runder Kuppel, in der Form von Notre Dame aus Paris und vielen anderen europäischen Vorbildern. Gefühlt kam hier auf jeden Einwohner eine Kirche. Dabei ist Vietnam ein sozialistisches Land, wo wir vermuten, dass das Christentum keine große Rolle spielt. Vielleicht kann uns ja jemand einmal dieses Phänomen erklären…

Monströse Wegweiser in die Ha-Long-Bucht

Gigantisches Brückenprojekt bei Hai Phong
Gigantisches Brückenprojekt bei Hai Phong

Die Hafenstadt Hai Phong war unser Tor zur berühmten Ha-Long-Bucht. Beim Anblick der gigantischen Industrieanlagen konnten wir uns kaum vorstellen, dass der Nationalpark ganz in der Nähe sein sollte. Eine riesig lange Brücke über das Meer bis zur ersten Insel Cat Hai war kurz vor der Vollendung (#HaiPhong). Auf dieser Insel soll wahrscheinlich ein Hochseehafen entstehen und die Brücke dient dann als Verbindungsweg zum Festland. Wir kamen jetzt noch per Autofähre in 30 Minuten nach Cat Hai und von der anderen Seite der Insel mit einer zweiten Fähre auf die Insel Cat Ba.

Eine bergige Küstenstraße führte 27 km weiter nach Cat Ba City (#CatBaCity). Diese Stadt am Ende der Sackgasse wurde unser Ausgangspunkt zur Erkundung der Ha-Long-Bucht.

In den Buchten von Lan-Ha und Ha-Long

Schwimmende Fischerdörfer von Cat Ba

Wenn man es exakt nimmt, dann liegt die Insel Cat Ba an der Lan-Ha-Bucht. Diese stellt die südliche Verlängerung der Ha-Long-Bucht dar (#HaLong). Sie besticht durch dieselbe atemberaubende Felsen-Formationen im Meer, ist aber um ein Vielfaches ruhiger als die touristisch überlaufende Ha-Long-Bucht. Wir hatten also die bessere Wahl getroffen.

Organisierte Entdeckungsfahrt

Die Lan-Ha-Bucht kann man individuell nur schwer erkunden. Deshalb schlossen wir uns einer organisierten Tages-Tour an. Auf dem Programm standen eine Schifffahrt durch verwobene Felsenbuchten, ein Kanutrip, ein Badespaß vom Boot ins Meer und schließlich ein Stopp auf „Monkey Island“.

https://youtu.be/5-b-9DA-_oQ&w=560&h=315&rel=0

Mit 50 Teilnehmern waren wir schließlich zusammen auf dieser Tagestour. Wir fanden diese vielen Leute zuerst recht abschreckend, aber das herrliche Felsen-Panorama der Lan-Ha-Bucht zog ziemlich schnell unsere Aufmerksamkeit an. Das Boot war für seine Größe ziemlich leise und lag ruhig im Wasser. Wir hatten fast das Gefühl, durch die Felsenwelt zu schweben.

Schnupperstunde in der Ha-Long-Bucht

Unser Boot schipperte bis in die Ha-Long-Bucht. Die Anzahl der Ausflugsboote nahm hier deutlich zu. Ganz von Ferne konnten wir die Silhouette von Ha-Long-City ausmachen. Zum ersten Mal fiel uns der Müll im Wasser auf, als wenn gerade ein Boot seinen ganzen Kram ins Meer entleert hätte.

Zurück in der Märchenwelt der Lan-Ha-Bucht

Auf dem Gipfel von Monkey Island

Beim letzten Stopp machten wir vor der kleinen Affeninsel fest. Eine Hand voll Affen warteten dort auf frische Beute, die sie den Besuchern abjagen konnten. Die meisten Besucher nutzten die Gelegenheit zum kleinen Kletterausflug auf den höchsten Felsen der Insel, schätzungsweise 50m hoch. Das größte Hindernis war, dass gleichzeitig 3 Bootsladungen an Besuchern auf diesen Berg strömten. Der enge Klettersteig war restlos verstopft. Eddy kam trotzdem ganz oben an.

Ab in die Vietnamesische Hauptstadt

Jurassic-Park-Feeling auf Cat Ba

Wir verließen die Insel Cat Ba mit einer Fähre, die von Norden Richtung Ha-Long-City abfährt. Dadurch querten wir die gesamte Insel, die eine herrliche Filmkulisse für Jurassic Park abgeben würde. Die Überfahrt zum Festland war noch einmal ein wunderschöner Abschied von dieser Felsen-Welt im Meer, trotz Nieselregen und Wolken-Vorhängen. Wir saugten die Bilder förmlich in uns auf.

Die letzten Festland-Kilometer

Die letzten 55 km bis HanoiKaum zurück auf dem Festland, erwartete uns auch schon der Highway QL18. Er stand dem Highway 1A in Lautstärke und Verkehr in nichts nach. Wir fühlten uns wie in eine andere Welt zurück katapultiert. Die 4 Tage auf der Insel Cat Ba waren so beschaulich und ruhig gewesen. Nun hatte uns das hektische Vietnam und seine ohrenbetäubend lauten Hupen wieder.

Letzte Unterkunft vor Hanoi
Letzte Unterkunft vor Hanoi

Unsere letzte Unterkunft vor der Hauptstadt stand direkt am Highway QL18. Begleitet von dem nicht enden wollenden Verkehrslärm vor der Tür fielen wir erst weit nach Mitternacht in den Schlaf. Die Besitzer dieses Hauses tun uns echt leid. Sie müssen den Krach tagein tagaus ertragen.

Endlich Hanoi !

Hanoi wirkte auf uns sehr beschaulich, ganz anders als Ho-Chi-Minh-Stadt. Spektakuläre Wolkenkratzer gibt es hier nicht, schillernde Reklame und bunte Lichter sind uns auch nicht aufgefallen.

Alt und neu liegen am West-See von Hanoi
Alt und neu am West-See von Hanoi

Der Reiz der Hauptstadt

Dafür ist die Altstadt mit ihren engen Gassen sehr reizvoll. Viele Händler transportierten auch in der Hauptstadt mit einfachen Karren ihre Waren. Es ging alles einen Tick langsamer zu als im Süden.

Selbst den Straßenverkehr empfanden wir nicht so chaotisch. Vielleicht hatten wir uns mittlerweile daran gewöhnt? Mit dem Fahrrad konnten wir uns einen guten Überblick über die gesamte Stadt verschaffen. Dabei haben wir die einschlägigen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt besucht, wie z.B. das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, das Frauenmuseum, die Altstadt oder den West-See (Hoan Kiem).

Resüme

Nun waren wir am Ziel unserer 12-monatigen Reise durch Südostasien angekommen. Mehr als 12.000 km hatten wir in dieser Zeit mit dem Fahrrad zurück gelegt, davon etwa 3.000 km allein in Vietnam. Eine Fahrradreise durch Vietnam immer noch ein Geheimtipp für Individualisten. Bezogen auf die Größe des Landes sind wir nur sehr wenigen anderen Langstrecken-Radlern begegnet.

Die Fahrradtour durch Südostasien war die längste Reise, die wir bisher in unserem Leben unternommen hatten – einfach genial und zum Nachmachen empfohlen (# Fahrradtour durch Südostasien) !

Nach der Reise ist vor der Reise. Getreu diesem Motto bereiten wir unsere nächste große Fahrradtour nach Down Under vor. Wir starten im Januar 2018. Hier geht es zu den Fakten der neuen Reise.

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